Presse

Hin und wieder nimmt auch die Presse Notiz vom AutorenForum bzw. von Aktivitäten seiner Mitglieder. Hier ein Bericht in einer Zeitung aus Thüringen.

Diskussionskreis erinnert an die Niederschlagung des "Prager Frühlings" vor 50 Jahren

Diskussionskreis erinnerte an die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ vor 50 Jahren

„Zwei plus Vier“: Reinhard Iben (alias Günther Heinzel) rüttelt die Leser (vor allem uns Ex-BRDler und die nach 1990 Geborenen) mit seinem Roman so richtig wach und hinterlässt sie sprachlos zurück.
Er erzählt von Paul Hanfelds Flucht 1969/70 aus der DDR in die BRD: spannend, raffiniert und von unglaublicher Präzision und Geduld geprägt. Dabei geht es weniger um seine Flucht, sondern darum, wie er gegen geheim operierende Leute im Osten (Stasi-Spitzel) und solche im Westen (Ost-Spione) – jedoch mit geheimen westlichen Helfern seiner Freundin den Grenzübertritt ermöglichte. Darüberhinaus liefert „Zwei plus Vier“ einen Einblick in den Sumpf, die Unmenschlichkeit sowie Dummheit der DDR-„Macher“.
Günther Heinzel tourt durch Deutschland und wird besonders von Schulen als Zeitzeuge eingeladen.
Der Zeitungsartikel berichtet von seinem Treffen mit seinen damaligen Freunden, der „Hütten-Runde“ in Gotha.
Heinzel: „Der Mann in der Mitte (mit Schriftzug auf dem Shirt) gehört zu den dreien von uns, die die DDR bis zum Ende abgesessen haben. Er ist dabei auf der Stasi-KZ-Liste gelandet (Im Spannungsfall sofort festnehmen und einem der „Zuführungspunkte“ überstellen).
Der SED-Staat hatte wirklich Lager zur Konzentrierung Verdächtiger vorbereitet, organisatorisch, logistisch usw.. Wenn man die Stasi-Akte meines Freundes liest, geht einem der Hut hoch.“


Hier noch einige Berichte aus den Jahren 2002 bis 2012.