Martina E. Siems-Dahle

Vita

In meiner Heimat Oldenburg, wo ich am Heiligen Abend 1958 das Kunstlicht des Kreißsaals erblickte,  sagt man „Moin“. Da werde ich natürlich in Köln schief angeguckt, wenn ich das abends sage und man fragt mich, ob ich die Orientierung verloren habe. „Moin“ steht für „Moi’n Dag!“ und heißt  „Schönen/guten Tag!“ (Es gibt Sprachwissenschaftler, die bestreiten das!)

Ich bevorzuge „Moin“, weil es so schön kurz ist, (doch, doch, ich habe mich in Köln und wo ich sonst noch so gewohnt habe, anpassen können!). Denn, man sollte es kaum für möglich halten: Ich bin sprechfaul!

Vielleicht liegt es daran, dass ich lieber schreibe als stundenlang zu quatschen. Dennoch: Ich trage sehr gerne vor. Und ich moderiere mittlerweile, hauptsächlich Kollegen und Kolleginnen auf ihren Lesungen. Meine "Bühnensicherheit" hat einen Grund: Ich bin quasi im Staatstheater Oldenburg groß geworden; hauptsächlich als Ballettelevin, später auch in der Schauspielerei (als Amateur). Und dann habe ich das ganze Spektakel in den USA fortgesetzt, um schließlich in Erlangen Theaterwissenschaft etc zu studieren, auf M.A., wie es damals noch hieß. Und wir Studenten hatten noch eine wunderbare Zeit, mit richtigen Semesterferien!!

Dann begann das professionelle Schreiben bei den Nürnberger Nachrichten; und als „PR-Tante“ bei Pro7 und einem großen deutschen Verlag, weswegen ich in Köln landete. Hier heiratete ich einen in Leer/Ostfriesland aufgewachsenen „Fischkopf“. (Der sagt auch immer „moin“.) Und glücklicherweise bekamen wir zusammen nicht nur eine zauberhafte Tochter, sondern er war/ist im Eventbusiness tätig. Schwupp, war ich wieder zurück im Bühnengeschehen. (Hinter der Bühne). Texten, PR-Arbeit, Künstler managen…alles hat sich zusammengefügt.

Und nun schreibe ich auch noch Literarisches: Kurzgeschichten, Lyrik, möglichst über heitere Angelegenheiten. Vielleicht gesellt sich eines Tages ein Theaterstück dazu? 

2013 kam mein biografischer Roman „Briefe lügen nicht“ heraus. Unter www.heiteresundweiteres.de erfährt man mehr, auch, dass man das Buch kaufen kann.

Auf meiner Website www.heiteresundweiteres.de sind ebenfalls einige meiner Geschichten und Gedichte zu lesen.

Einige Anekdoten und Balladen verfasse ich eigens für Poetry Slams.

Das Gedicht „Das Luder“ wurde anlässlich der Lit.Cologne 2011 von der Schauspielerin Katharina Wackernagel auf WDR 5 gelesen. Es wurde auch in die Anthologie der Frankfurter Bibliothek aufgenommen.

Das soll’s aber nun gewesen sein.

Tschüss!  Oder „Tschö! mit Ö“.